Zentralbanker zum Präsidenten der Ukraine ernannt

Gepostet am Aktualisiert am

Der ehemalige Banker und Zentralbanker Arsenij Jazenjuk ist neuer Ministerpräsident der Übergangsregierung in der Ukraine. Somit hat nach Griechenland und Italien ein weiterer millionenschwerer Finanzmann die Leitung über ein europäisches Land übernommen.

 

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Das ukrainische Parlament hat einen neuen Ministerpräsidenten ernannt: Arsenij Jazenjuk, ehemaliger Top-Banker, Ex-Vorstand der ukrainischen Zentralbank, womit neben den ausgetauschten Regierungen in Italien und Griechenland nun ein weiterer millionenschwerer Finanzmann ein europäisches Land anführt.

“Die Ukraine befindet sich am Rande des Bankrotts und muss vor dem Zusammenbruch gerettet werden – Jazenjuk hat einen starken ökonomischen Background”, so Ariel Cohen von der Heritage Foundationgegenüber Bloomberg am Mittwoch. “Die Ukraine steht vor schwierigen Reformen, ohne die es keine erfolgreiche Zukunft geben wird.” Jazenjuk, der von einem Kontrahenten im ukrainischen Parlament im Jahr 2009 liebevoll als “unverschämter kleiner Jude” bezeichnet wurde, ist ein Unterstützer des Beitritts der Ukraine zur Europäischen Union und lehnt den russischen Einfluss im Land ab.

Russische Staatsmedien meldeten zuletzt, dass hinter den Protesten in der Ukraine und in Venezuela dieselben Geldgeber stecken. “Extremisten sowohl in Venezuela als auch in der Ukraine werden von den gleichen Quellen finanziert. Der einzige Unterschied zwischen den Situationen in beiden Ländern ist, wie tief sie ins Chaos gestürzt wurden. In der Ukraine ist es sicher, dass man von einem Staatsstreich sprechen kann, während die Demonstranten in Venezuela zunächst noch versuchen die Situation zu destabilisieren.”

“Es sind die Europäische Union und die Vereinigten Staaten. Deren Abgesandte haben sich buchstäblich in der Ukraine festgesetzt. Es ist die gewohnte altbewährte Masche: lautes Geschrei über angebliche Menschenrechtsverletzungen und angebliche Angriffe auf die Opposition, Androhung von wirtschaftlichen Sanktionen und kein Wort über die Molotow-Cocktails, welche von den ‘unterdrückten Massen’ auf die Gesetzeshüter geworfen werden”, so der venezolanische politische Analyst Orlando Labrador gegenüber Voice of Russia.

Die Situation in der Ukraine habe man in Hinblick auf die wachsende wirtschaftliche Konkurrenz von China und Russland gegenüber den globalen Wirtschaftszentren EU und USA inszeniert, ist sich Labrador sicher.

Quelle: http://gegenfrage.com

 

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